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RFID-basiertes Container-Tracking von China nach Europa Das Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) zeigte mit den Partnern der EU-Projekte CHINOS und INTEGRITY, dass die RFID-Technologie in Form von Container-Tags und dem eSeal im weltweiten Containerverkehr anwendbar ist und Prozesse deutlich optimiert. Tests auf intermodalen Handelsrouten von Hong Kong nach Europa verliefen erfolgreich. Fazit: Der RFID-basierte Datenaustausch verbessert zusammen mit anderen Container bezogenen Daten signifikant die Transparenz und Sicherheit des internationalen intermodalen Containerverkehrs. Das Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) zeigte zusammen mit den Partnern der EU-Projekte CHINOS und INTEGRITY, dass die RFID-Technologie in Form von Container-Tags und dem eSeal im weltweiten Containerverkehr anwendbar ist und Prozesse deutlich optimiert. Tests auf intermodalen Handelsrouten von Hong Kong nach Europa verliefen erfolgreich. Fazit: Der RFID-basierte Datenaustausch verbessert zusammen mit anderen Container bezogenen Daten signifikant die Transparenz und Sicherheit des internationalen intermodalen Containerverkehrs.Die Lösung für sichere Prozessketten liegt in der Überwachung des Containerverkehrs unter Nutzung vorhandener Technologien, die durch Überwachungstools zu einem übergreifenden integrierten Informationssystem zusammengeführt werden. Innovative Technologien wie RFID, insbesondere Container-Tags und das elektronisches Siegel (eSeal), tragen dazu bei. Dabei ist es unabdingbar, dass die verwendete Technologie auf weltweiten Normierungen basiert. Der Container-Tag ist in der ISO-Norm 10891 als passiver Transponder im UHF-Bereich von 860 bis 960 MHz spezifiziert. Das elektronische Siegel wird durch die ISO-Norm 18185 spezifiziert. Das vom ISL koordinierte und von der EU geförderte Projekt CHINOS untersucht Technologie, Organisation sowie Prozess- und Systemintegration entlang der kompletten Container-Supply-Chain. Praxispartner sind neben anderen North Sea Terminal Bremerhaven, Eurogate, das Bahnunternehmen Polzug, das Cargo Center Graz sowie der Hafen Thessaloniki. Auf Basis einer Geschäftsprozessanalyse wurde ein RFID-System spezifiziert und erstellt. Besonderes Augenmerk lag auf den vom Technologiepartner Tricon entwickelten Handheld-Lesegeräten, die es erstmals ermöglichen, sowohl Container-Tags als auch elektronische Siegel auszulesen. Die praktische Anwendbarkeit des CHINOS-Systems wurde im Rahmen von INTEGRITY bewiesen. Container wurden mit RFID-Tags und eSeals ausgerüstet und auf ihrem Weg von China über die Terminals in Hong Kong und Felixstowe beziehungsweise Rotterdam bis zum Empfänger in Europa getracked. Dabei wurden die Transponder an neuralgischen Punkten der Supply-Chain ausgelesen und die Daten an SICIS (Shared Intermodal Container Information System) übertragen. Das simulierte Aufbrechen eines eSeals wurde an SICIS gemeldet und löste einen Alarm aus. Das ebenfalls vom ISL koordinierte und EU-geförderte Projekt INTEGRITY (www.integrity-supplychain.eu) hat zum Ziel, neue Verfahren und Softwarelösungen zu entwickeln und diese in der Praxis umzusetzen. SICIS soll die lückenlose Überwachung jedes einzelnen Containers ermöglichen.
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