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::: April - Juni 2012 :::

The internet of things: how connected devices can drive sustainability
Technology that connects people and objects with online identities is only as good or bad as the way we choose to use it

The Guardian - Sustaibale Business Log - Matthew Yeomans - 21 June 2012

www.guardian.co.uk/sustainable-business

The internet of things: imagine if your dishwasher could give you a personal record of how much water and energy you are using. Sometimes trying to predict the digital revolution seems very much like that old cliche of waiting for a bus. You know, you spend 12 years waiting for mobile to come along and then social and cloud arrive at the same time. That perfect, ahem, storm of connectivity - combined with the rapid adoption of smart phones - is changing society and shaking up business faster than any of us can imagine.

So imagine something even more disruptive: the social, cloud and mobile connected identity of everyday objects, or the "internet of things" as it is often called... The social media revolution has opened new avenues for customers who crave information about the products they buy while providing manufacturers with direct relationships to those customers ... the product can be a key digital conduit between the customer and the company and so has started a "software as a service" business that creates what they call an active digital identity for any product or object. Each product, be it a can of beans or a power drill, can have a unique identifying tag like simple QR codes or NFC (near field communications...)...

So let's imagine how objects with connected online identities can actually drive sustainability... can help reduce water and energy use ... come with dietary advice and medicines... Established peer-to-peer services like AirBnB and the US private car sharing/rental company Relay Rides already point to how connected objects can promote sustainability...

 

Funkgeld im Portemonnaie
Elektronische Zahlkarten machen dem Bargeld Konkurrenz. Per Funk werden die Beträge an Händler übermittelt. Datenschützer sehen erhebliche Risiken.
www.spiegel.de
- Der Spiegel Nr. 24 vom 11.6.2012 - Hilmar Schmundt

Die Olympischen Spiele in London sind Schauplatz einer neuen Wettkampfdisziplin: Bezahlen mit dem elektronischen Bargeld. Seit vergangenem Mittwoch bekommen 200 Postfilialen in der Nähe der Sportstätten neue Lesegeräte, bis Oktober sollen es über 11000 sein… NFC (Near Field Communication) heißt die Technik… mit Namen wie „Paypass“ (Mastercard) und „Paywave“ (Visa). Über 20 Millionen Kunden haben in Großbritannien bereits eine Funkkreditkarte…

Seit Monaten haben über 1,5 Millionen Kunden von Sparkassen und Raiffeisenbanken neue EC-Karten bekommen, die mit dem „Girogo“-Chip aufgerüstet sind… Die Funk-Geldkarte selbst ist dabei vielleicht nicht mehr als ein Übergangsphänomen. Was sie als Geldbörse der Zukunft ablösen könnte, zeichnet sich bereits ab: Handys, die über NFC verfügen.

Sparkassen-Pilotprojekt: Unsichtbares Kleingeld verrät seinen Besitzer
Sparkassen-Kunden sollen künftig drahtlos an der Kasse bezahlen können und bekommen dafür neue Funk-Karten. 1,5 Millionen Nutzer sollen das System in einem Feldversuch ausprobieren. Ein Entwickler warnt jedoch: Die Karten könnten zur Überwachung missbraucht werden.
www.spiegel.de
- Spiegel Online 19. Mai 2012 von Ole Reißmann

Hannover - Im Supermarkt 7,43 Euro für ein paar Artikel bezahlen? Funktioniert künftig ohne Kleingeld, ohne Pin oder Unterschrift. Einfach die Sparkassen-Karte vor ein Lesegerät halten, fertig. Möglich macht das eine Funktechnik namens NFC, Near Field Communication. Ein spezieller Chip auf der Karte lässt sich drahtlos auslesen. Es ist dieselbe Technik, mit der sich jetzt schon Türen öffnen und Kantinenessen bezahlen lassen.

Mehr als 1,5 Millionen Kunden hat die Sparkasse nach eigenen Angaben in Hannover, Braunschweig und Wolfsburg bereits mit einer solchen Karte ausgestattet. Zu erkennen ist das an einem kleinen Logo mit dem Schriftzug "kontaktlos". Zunächst lassen sich maximal 20 Euro auf die Karte laden, neben einigen Edeka-Märkten akzeptieren sie auch ausgewählte Esso-Tankstellen sowie Thalia- und Douglas-Filialen... In drei Jahren sollen alle 45 Millionen Sparkassen-Kunden eine Funkkarte mit der "Girogo"-Funktion in der Tasche haben - und damit eine eindeutige Kennung, die sich einfach auslesen lässt, nicht nur beim Bezahlen… Ist die Karte mehr als eine Handbreit vom Lesegerät entfernt, funktioniert das Auslesen allerdings schon nicht mehr…

Hidden Champions brillieren auf RFID-Messe
VDI nachrichten, Berlin, 4. 5.2012, rb - www.vdi-nachrichten.de

Euro ID: Die Halle auf dem Berliner Messegelände war kaum gefüllt und doch versammelte sich auf der diesjährigen Euro ID, der Fachmesse für automatische Identifikation, letzte Woche alles, was Rang und Namen im Bereich der RFID-Techniken hat – von Chipproduzenten über Systemintegratoren bis hin zu Forschungsinstituten, die einen Blick in die Zukunft der Identifikationstechniken wagten…

Kein Zweifel, wer auf die Euro ID geht, muss die Augen offen halten für viele kleine Innovationen. Und, wie auch in diesem Jahr, sind es nicht die großen Firmen, die das Berliner Event dominieren, sondern eben die vielen mittelständigen Hidden Champions der Republik. Unternehmen wie PAV, Deister oder auch Feig, die in diesem Jahr ihre Call-a-Bike-RFID-Lösung für die Deutsche Bahn vorstellten. Lösungen, die dank ausgeklügelter Systemtechnik – vom Reader bis zur Datenbank – auch Verbrauchern das Leben erleichtern können.

Industrie 4.0 - die technische Revolution geht weiter
Ein lehrreiches Video vom VDMA
www.vdma-webbox.tv/deutsch/filmdatenbank/industrie-4-0-die-technische-revolution-geht-weiter.html

"Die Welt steht vor einer technischen Umwälzung, die auch die Gesellschaften erfassen wird. Eine veränderte Wertschöpfungskette in den Fabriken bewirkt, dass heute nicht mehr die Maschine „blind“ ein Werkstück bearbeitet, sondern dass das Werkstück der Maschine sagt, was zu tun ist. Das Werkstück kennt seine Konfiguration und seinen Empfänger. Es löst Materialbe-stellungen ebenso aus, wie es sich zum richtigen Auftraggeber lotst. Hochentwickelte Software arbeitet mit Hightechmaschinen, zusammen treffen sie Entscheidungen und minimieren menschliche Fehlerquellen..." Darin auch die Steuerung der Produktion von Diesel-Einspritzpumpen bei Bosch in Homberg an der Saar. Dieses Beispiel hat der Industrieverband AIM auf den Messen LogiMAT und Euro ID 2012 in seinem Industrie-Szenarium "Tracking & Tracing Theatre" mit Unterstützung von Bosch gezeigt. Weitere beiträge in dem Film vom DFKI (Prof. Dr. Wolfgang Wahlster), SAP Research u.a.

RFID revolutioniert Logistik, Dokumentation und Wartung im Fassadenbau
VDI nachrichten, Berlin, 20.4.2012, rb - www.vdi-nachrichten.de

Logistik: Beim 87 m hohen Neubau der ADAC-Zentrale in München ist jedes Fassadenelement ein Unikat. Keines der 1152 Bauteile an dem im März eingeweihten Gebäude gleicht in der Farbkombination einem anderen. Zusätzlich zur elektronischen Stückliste wurde jedes Fassadeneinzelteil über RFID-Chips auf der Baustelle erfasst und am richtigen Ort eingebaut.

Nicht nur die Logistik von Herstellung, Anlieferung und Montage, auch die lebenslange Wartung der Fassade der neuen ADAC-Zentrale wird über RFID erleichtert… 1152 verschiedene Fassadenelemente… im Profil oder Glasfals unsichtbar angebrachter RFID Chip… So entsteht ein lückenloses Wartungsjournal… Der Einsatz von RFID-Chips und die Verknüpfung mit dem SAP-System gewährleistet eine exakte Baudokumentation über den gesamten Lebenszyklus eines Fassadenelements…