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Editorial
Liebe Leserinnen und Leser, liebe AIM-Mitglieder,
sehr aktuell hat sich der AIM mit einer Pressemitteilung vom 24.10. in die Diskussion um die so genannte digitale Dividende eingebracht. Ganz zu recht, wie ich finde, denkt man an die Vergabe der UMTS-Frequenzen zurück. Für den Staat stellten die riesigen Summen, die damals bezahlt wurden, eine außerordentliche Dividende dar.
Bereits heute zeigt sich, dass auch diesmal wieder großes Interesse an den frei werdenden Frequenzbändern durch die Digitalisierung besteht. Wer zum Zug kommt, darf sich aber nicht nur an den finanziellen Möglichkeiten einzelner Branchen oder Unternehmen orientieren.
Der Staat hat hier neben dem kurzfristigen Gewinn auch die langfristigen volkswirtschaftlichen Folgen zu bewerten. Dienstleistungen unter Nutzung von Drahtlostechnologien sind vielfältiger geworden und die Anbieterlandschaft besteht nicht mehr nur aus wenigen Großkonzernen. Dies gilt eben auch für die RFID-Industrie, die auf Grund ihrer Fragmentierung nicht ins Hintertreffen geraten darf. Die volkwirtschaftliche Bedeutung von RFID wurde durch die Politik im Juni in Berlin eindringlich dargestellt und sie sollte beim Wort genommen werden.
Das Signal in Richtung der EU-Kommission durch den AIM war also unbedingt notwendig. Lesen sie mehr über dieses Thema in dieser Ausgabe.
Beste Grüße
Frank Gillert Leiter des AK Systemintegration im AIM
AIM-D und das Informationsforum RFID vereinbaren intensive Zusammenarbeit AIM-Deutschland e.V. und das Informationsforum RFID e.V. haben eine Intensivierung ihrer Zusammenarbeit beschlossen, um die Marktausbreitung von RFID-Anwendungen zu unterstützen und die gesellschaftspolitische Diskussion weiter voranzubringen. weiter lesen...
Qualitätsverbesserung mit dreidimensionalem RFID im Warenverteilzentrum In Warenumschlagzentren werden schon lange Videosysteme und Barcode-Reader für die Überwachung des Warenflusses eingesetzt. Seit Juli 2007 wendet das Logistik- und Transportunternehmen Cordes & Simon in Villingen-Schwenningen in seinem 5000 Quadratmeter großen Güterumschlagzentrum ein solches System an, ergänzt um eine innovative 3D-Ortung mit RFID-Breitband-Technologie. weiter lesen...
AIM-D fordert: Digitale Dividende für die Erweiterung der RFID-Frequenzbereiche in Europa nutzen AIM-Deutschland fordert die Europäische Union auf, einen Teil der Frequenzen, die durch die Umstellung vom analogen zum digitalen Fernsehen frei werden, für industrielle Anwendungen auf Basis der RFID-Technologie nutzbar und zugänglich zu machen. Nach Schätzungen der EU-Kommission werden die digitalen Fernseh- und Rundfunksender nur noch ein Sechstel der bisherigen Frequenzen benötigen. Die dadurch frei werdenden Frequenzen werden „Digitale Dividende" genannt und sollen, wenn möglich, dem großen Anbieterfeld der RFID-Hersteller zumindest teilweise zur Verfügung gestellt werden. weiter lesen...
AIM-D vermarktet Auto ID/RFID Solutions Park für CeBIT 2008 CeBIT, die weltgrößte ITK-Messe widmet den Auto-ID-Technologien im kommenden Jahr erstmals eine vollständige Halle, die Halle 7. Zentraler Anziehungspunkt wird der Auto ID/RFID Solutions Park sein. Hier sollen auf einer Bruttofläche von mehr als 2.000 qm über 50 Aussteller ihre Lösungen und Produkte präsentieren. AIM-D kooperiert mit der Deutschen Messe AG bei der Gestaltung und Vermarktung dieses Sonderbereiches. weiter lesen...
Einsatz von kombinierter Barcode und RFID Technik im Grenzbereich Bei Aquanaut, einem großen Tauchcenter in Deutschland, sind zirka 300 komplette Ausrüstungen im Verleih. Diese bestehen aus Neoprenanzügen, Flaschen, Lungenautomaten und Tarierjacken. Aquanaut wollte ihre Leihausrüstung möglichst einfach elektronisch rückverfolgen und konnte bereits vor einiger Zeit, mit umfangreichen Tests, klassische Etiketten und Schilder aufgrund der hohen Belastung im Wasser ausschließen. Ein vorhandenes Warenwirtschaftssystem sollte herkömmliche EAN und andere Codes erfassen können. weiter lesen...
Neuer HF-Standard ermöglicht schnellere und sicherere Erfassung von Transpondern Die Entwicklung des neuen HF-Standards zur berührungslosen Objektidentifikation mittels RFID steht kurz vor der Fertigstellung. Der Standard trägt den Titel „EPC Radio Frequency Identity Protocols, HF version 2 RFID, Protocol for Communications at 13.56 MHz" und beschäftigt sich mit den physikalischen und logischen Anforderungen an ein passives, lastmoduliertes Interrogator-talks-first (ITF) RFID System. Bei einem solchen System erfolgt der Kommunikationsaufbau durch das Lesegerät selbst. weiter lesen...
Volvo nutzt UHF-Technik zur Oberflächenveredelung Während die auf Basis des EPC Gen2 Standards (ISO 18000-6C) entwickelten RFID-Produkte in der logistischen Warenflusskontrolle bei verschiedenen Flughäfen und Handelskonzernen zunehmend zum Einsatz kommen, hat auch die Automobil-Branche Ihr Interesse an dieser noch jungen Technologie geweckt und setzt deren Produkte verstärkt ein, insbesondere dort, wo extrem raue Umgebungsbedingungen bestehen. Volvo hat durch den Ersteinsatz von UHF-Produkten in ihrem Werk in Gent, Belgien mit ihrer großen Schwester Ford erfolgreich gleichgezogen. weiter lesen...
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