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Ausgabe November 2007

Volvo nutzt UHF-Technik zur Oberflächenveredelung

Während die auf Basis des EPC Gen2 Standards (ISO 18000-6C) entwickelten RFID-Produkte in der logistischen Warenflusskontrolle bei verschiedenen Flughäfen und  Handelskonzernen zunehmend zum Einsatz kommen, hat auch die Automobil-Branche Ihr Interesse an dieser noch jungen Technologie geweckt und setzt deren Produkte verstärkt ein, insbesondere dort, wo extrem raue Umgebungsbedingungen bestehen. Volvo hat durch den Ersteinsatz von UHF-Produkten in ihrem Werk in Gent, Belgien mit ihrer großen Schwester Ford erfolgreich gleichgezogen.

RFID im Bereich der Fahrzeugherstellung und der damit verbundenen Erhöhung des Automatisierungsgrades sind schon seit vielen Jahrzehnten der Erfolgsgarant für Effizienz und Kostenoptimierung. Das belgische Werk des Automobilisten Volvo hat nach langer intensiver Testphase der Barsinghausener deister electronic bereits vor einigen Monaten den Zuschlag für deren UHF-Reader-Produkte gegeben. Dabei hat man sich zweier revolutionierender Neuheiten verschrieben: (1) Kostenoptimierte ‚one way' Hochtemperaturlabel eines Deister-Partners und (2) Reader-Technik, die ohne Dense-Reader-Mode oder andere übergeordnete Steuerungsinstanzen alle Leseeinheiten gleichzeitig effektiv betreiben können.

Die sehr einfach zu montierenden und anschließend auch genauso schnell abzunehmenden Hochtemperaturlabel bilden aufgrund ihres einsatzoptimierten Verhaltens und der kostengünstigen Herstellung dabei ein Optimum an Performance und Preis, die sich Volvo gerne zu Nutzen macht. Der neue UHF-Reader der deister electronic, der in enger Zusammenarbeit mit Volvo auf deren Bedürfnisse angepasst wurde, wird zukünftig nicht nur bei der Oberflächenveredelung seinen Einsatz finden, sondern auch in anderen Produktionsprozessen wie zum Beispiel dem Rohbau und der Endmontage.