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Liebes AIM-Mitglied,

Ihnen und Ihrem Unternehmen wünsche ich viel Erfolg im neuen Jahr - und das hoffentlich auch mit RFID-Projekten. Aber Sie wissen ja, dass wir im AIM-Netzwerk nüchtern auf die Auto-ID Marktentwicklung schauen: Auch der Barcode hat Innovationspotential, welches wir in enger Kooperation mit RFID zum Beispiel auf der CeBIT, der Euro ID und im Rahmen unseres „Tracking & Tracing Theatres" darstellen werden.
Auch auf unserer kommenden AIM-D-Hauptversammlung am 8. Februar 2007 in Darmstadt werden wir über diese kooperative Auto-ID Sicht diskutieren. Haben Sie sich schon angemeldet? Die persönliche Begegnung mit Ihnen ist uns wichtig und sie wird immer als ein wesentlicher Nutzen unserer Versammlungen gesehen.
RFID entwickelt sich auch nach Überwindung des „Hypes" der vergangenen Jahre stetig. Das zeigen die Anwendungsbeispiele in diesem Newsletter. Dabei geht es um das Tracking & Tracing und um die Bereitstellung von Informationen über den Lebenslauf so verschiedenartiger Produkte wie Laptops, Käse, Münzen, Pferdesättel, Kleidungsstücke und Lebensmittel. Lauter Erfolgsgeschichten zum Nachdenken und Nachahmen. Viel Spaß beim Lesen.
Mit herzlichem Gruß

Ihr Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer AIM-D.


Bundesregierung hält RFID-Reisepässe für "dauerhaft funktionstüchtig"

Die Bundesregierung hat "mit Entschiedenheit" von verschiedenen Seiten erhobene Vorwürfe zurückgewiesen, dass "gravierende Sicherheitsmängel" ein leichtes Auslesen der Daten auf den Funkchips der neuen Reisepässe ermöglichen. Das Risiko, dass Terroristen gezielt das RFID-Signal ausnutzen könnten, sei unrealistisch und konstruiert. Auch die Erstellung von Bewegungsprofilen oder ein Identitätsdiebstahl anhand der biometrischen Daten sei ausgeschlossen.
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Technologie mit Zukunft
Eurospace befragte 100 Manager nach ihrer Einschätzung zur RFID-Technologie. Für 75 ist eine Zukunft ohne RFID nicht vorstellbar. Der Einsatz im Groß- und Einzelhandel liegt mit 70 Prozent an der Spitze der wichtigsten Einsatzgebiete für RFID.
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Forscher rücken Käse zu "Laibe"
Das Fachgebiet Logistik der Universität Dortmund (FLog) untersucht gemeinsam mit dem spanischen „Asturias Council for Fishing and Rural Land" die Möglichkeit den dort hergestellten Käse mit Hilfe von RFID rückverfolgen zu können. Ziel ist es, die Lagerverwaltung zu vereinfachen und durch die eindeutige Kennzeichnung die Auflagen der aktuellen EU-Gesetzgebung zur Rückverfolgbarkeit zu erfüllen.


Einzelwarenverfolgung in britischen Geschäften
Die britische Kaufhauskette Marks & Spencer erweitert seine bereits mittels RFID eingeführte Einzelwarenverfolgung im Frühling von 42 Filialen auf 120. In den Läden stehen mobile Reader für die Inventur bereit sowie stationäre Reader an den Verladetoren und Distributionscenter. Mittels UHF-Transponder, die als Hängetags an den einzelnen Kleidungsstücken befestigt sind, werden diese vom Wareneingang bis zum Verkaufstisch ‚überwacht'. Vor dem Verlassen des Ladens werden die UHF-Tags ausgeschaltet.
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RFID ist Goldwert
Das Bayrische Hauptmünzamt (BHMA) fertigt Münzen für diverse Staaten sowie für private Auftraggeber. Aus Gründen der Effizienz und zur Erhöhung der Kundensicherheit wurde eine RFID-Lösung im Wareneingangsbereich installiert. Durch diese innovative Maßnahme konnte eine erhebliche Zeitersparnis, ein reduzierter Papierbedarf sowie ein höherer Manipulationsschutz erreicht werden - und das trotz der rauen Umgebung, die im Wesentlichen aus Metall besteht. Das BHMA ist so nachhaltig vom Erfolg des Einsatzes von RFID überzeugt, dass weitere Einsatzmöglichkeiten des Systems geprüft werden.


RFID Technologie im Pferdesattel
Seit wenigen Monaten liefert die Sportartikelfirma Busse Pferdesättel mit einem Datenträger. Die Nutzung der RFID-Technologie bietet effektiven Schutz gegen Plagiate und hilft bei der Rückverfolgbarkeit. Weitere Vorteile bietet die Technik beim Verkauf gebrauchter Sättel sowie bei der Wartung (Aufpolsterung), wo die Chipdaten mit den Systemdaten abgeglichen werden.


RFID-Konferenz: towards the internet of things
Unter der Leitung des BMWi beteiligt sich auch AIM Deutschland an der Organisation der RFID-Konferenz, die von der Bundesregierung im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft vom 25.-26. Juni in Berlin durchgeführt wird. Die Expertenkonferenz verfolgt das Ziel, politische Handlungsansätze auf europäischer Ebene zu thematisieren, eine innovationspolitische Roadmap zu initiieren sowie den Handlungsspielraum für die wirtschaftlich erfolgreiche und gesellschaftlich akzeptierte Einführung des „Internets der Dinge" aufzuzeigen. Die Konferenz soll Ausgangspunkt einer gemeinsamen Strategie und eines dauerhaften Prozesses der Mitgliedsstaaten für das breite Roll-Out von RFID-basierten Anwendungen und Services bilden.
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Immer frisch durch RFID
Der Kaffee-Händler Starbucks nutzt RFID, um sicherzustellen, dass verderbliche Ware frisch an die Cafes ausgeliefert werden kann. Das Unternehmen stellt damit sicher, dass die Lebensmittel auf ihrer Transportstrecke jederzeit gekühlt sind. Starbucks verwendet dazu aktive UHF-Transponder mit integriertem Sensor, die alle zehn Minuten die Temperatur aufnimmt und abspeichert. Die Transponder sind entweder in den Transportfahrzeugen oder an den Einzelpaletten angebracht.

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Die Produktion im Blick

Seit November 2006 verwendet Toshiba erfolgreich RFID, um Laptops während der Produktion in der Fabrik Regensburg zu verfolgen. Mit dem Einsatz der UHF Gen2-Tags konnte bis heute die Arbeitsfähigkeit gesteigert, Engpässe vereinfacht und die Bestellabwicklung verbessert werden. Durch den Einsatz der RFID Technologie konnte die Produktivität um 57 Prozent erhöht werden.


Immer das richige Werkzeug
Crown Equipment, ein Hersteller von electric lift trucks, spart durch den Einsatz von RFID bis zu 300 Dollar pro Tag ein. Durch diesen Erfolg angespornt, hat das in New Bremen, Ohio angesiedelte Unternehmen entschieden, das Verfolgen der Werkzeuge der Mitarbeiter auf seine anderen Fabriken auszuweiten. Die Bewegung und die Position der Werkzeuge, die in einen mit einem UHF-Transponder versehenen Plastikbeutel verpackt sind, können somit genau bestimmt werden und der Anteil an verlorenen oder zu viel bestellten Werkzeugen dramatisch gesenkt werden.
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