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Planungstool soll die Suche nach der geeigneten AutoID-Technologie erleichtern Auf Basis des Ende 2010 beendeten Forschungsprojektes ID-Select arbeitet der AIM-D mit dem FIR (Forschungsinstitut für Rationalisierung e.V.), einem anwendungsorientierten Institut der RWTH Aachen mit Fokus auf technologiebasierte Prozessoptimierung, an einer toolgestützten Auswahlmethodik für AutoID-Technologien. Jeder, der sich mit dem Thema Prozessoptimierung beziehungsweise Technologieeinsatz in Prozessen beschäftigt, wird sich diese Frage schon häufig gestellt haben: Welche Technologie ist eigentlich für meinen Anwendungsfall die richtige? Gerade vor dem Hintergrund wachsender Anforderungen hinsichtlich Effektivität und Effizienz in den Geschäftsprozessen kommen viele Unternehmen um automatische Identifikationstechnologien zur Automatisierung der Abläufe nicht herum. Somit stellt sich selten die Frage, ob AutoID-Technologien eingesetzt werden sollen, sondern vielmehr welche. Um Anwendern bei der Beantwortung dieser Fragestellung zu helfen und sie somit in die Thematik einzuführen, entwickelt das FIR eine Auswahlmethodik zur Identifikation potenzieller Technologiealternativen. Hierzu werden zu Beginn vom Anwender die anwendungsfallspezifischen Prozessanforderungen auf Basis eines Fragenkataloges jeweils für drei Zeiträume – kurz-, mittel- und langfristig – aufgenommen, wodurch Entwicklungen und zukünftige Anforderungen mit in die Betrachtung einbezogen werden können. Zusätzlich hat der Anwender der Methodik beziehungsweise des Online-Tools die Möglichkeit, zu jedem Zeitraum und jeder Anforderung optionale Kriterien hinzuzufügen. Hierdurch wird gewährleistet, dass die anwendungsspezifischen Anforderungen möglichst in ihrer Gesamtheit erfasst, das heißt optionale Entwicklungen berücksichtigt werden (Schritt 1 in Abbildung 1: Vorgehen zur Gestaltung des ID-SELECT-Technologiekalenders) ![]() Als nächstes werden die Prozessanforderungen mit den jeweiligen Leistungsparametern verglichen. Diese Leistungsparameter der Technologien erhebt und pflegt ein Expertengremium. Somit wird sichergestellt, dass die für die Identifikation zugrunde liegenden Annahmen aktuell und belastbar sind. Darüber hinaus wird ein Erfüllungsgrad der optionalen Kriterien bestimmt (Schritt 2). Dieses Matching nutzend, lässt sich in einem dritten Schritt eine Vorauswahl für Investitionsentscheidungen durchführen. Dies erfolgt auf Basis des abgeleiteten vollständigen und belastbaren Technologiekalenders. Die Umsetzungsszenarien müssen dabei nicht den gesamten Zeitraum abdecken. Die so durchgeführte Technologieauswahl stellt jedoch noch keine Entscheidungsvorlage nach betriebswirtschaftlichen Aspekten dar. Vielmehr gilt es in einem nachgelagerten Schritt, die Technologieszenarien zu bewerten. Dies kann beispielsweise anhand von traditionellen Wirtschaftlichkeitsbewertungsverfahren durchgeführt werden (Schritt 4). ![]() Der ausgefüllte Technologiekalender (siehe Abbildung 2: Ausgefüllter Technologiekalender) zeigt auf einen Blick alle wesentlichen Parameter der Investitionsentscheidung. Zur Nachvollziehbarkeit sind Prozessanforderungen und Spezifikationen des Anwendungsfalls gegenübergestellt. Außerdem ist die Einordnung der Technologie noch einmal vollständig dokumentiert und der Abgleich von Prozessanforderungen und Leistungsparametern umgesetzt. Neben einer generellen Anforderungserfüllung ist auch ein Erfüllungsgrad angegeben. Dieser gibt den Prozentsatz an optionalen Anforderungen an, der durch die Technologie erfüllt wird. Somit wird dem Anwender eine fundierte Entscheidungshilfe zur Gestaltung des AutoID-Einsatzes gegeben. Um das oben beschriebene Expertenwissen in der Datenbank auf eine möglichst belastbare Weise zu erheben, wird das FIR mit Unterstützung des AIM-D zeitnah auf Sie zukommen. Mit einem einfachen Abfragetool bitten wir Sie um Unterstützung bei der Erhebung der Leistungsparameter der Technologien. Mit der Bereitstellung des Online-Tools ist im Anschluss im Herbst 2011 zu rechnen. Vielen Dank für Ihre Mitarbeit.
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