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Ausgabe Dezember 2011
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

mit dieser Ausgabe senden wir Ihnen den letzten AutoID/RFID Newsletter von AIM-D des Jahres 2011. Es ist wie in jedem Jahr: Man wollte noch so viel erledigen und plötzlich steht Weihnachten völlig überraschend vor der Tür. Wieder einmal "Jahresendhektik", hinter der vieles verborgen wird, wieder einmal noch viele Anfragen schnell erledigen, viele ungeplante und kurzfristige Dinge erledigen, wieder einmal sind wir manchmal kurz davor, die Kontrolle über unseren Kalender und unsere Aufgaben zu verlieren.

Wie in jedem Jahr ist auch in diesem Jahr alles anders als im vorhergegangenen. Am Ende des Jahres 2011 blicken wir in der Tat auf ein bemerkenswertes Jahr zurück.
Ein Jahr, das uns die positiven, aber auch die negativen Seiten der globalen Vernetzung auf drastische Weise vor Augen führte. Eine Naturkatastrophe in Japan erschütterte die ganze Welt, weil wir alle von Produkten, die dort produziert werden, auf verschiedenste Weisen abhängig sind.
Die menschlichen Tragödien werden die meisten hier nur schwer nachempfinden können, genauso wenig wie das Leid und das Elend, welches dieses "nuklearkatastrophenerprobte" Land in den nächsten Jahrzehnten noch ertragen muss.

Wir hier in Europa spüren besonders in Deutschland die Auswirkungen der nuklearen Katastrophe, welche weitestgehend durch "Profitoptimierung" selbst verschuldet war.
In Deutschland wurde die Energiewende beschlossen, welche eine große Chance für eine Technologie-Nation wie unsere ist, weiterhin Innovationen hervorzubringen und unseren Wissensvorsprung bei der Gewinnung und Nutzung von alternativen Energien auszubauen, und somit wirtschaftlichen Nutzen daraus ziehen zu können.

Trotz der parallel stattfindenden "Schulen-Euro-Banken-Krise" stehen wir wirtschaftlich gut da. Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, das Wachstum groß. Und wenn die Finanzwelt sich denn einmal wieder an den Realitäten orientieren würde anstelle an virtuellen globalen "Marktplätzen", auf denen sie ihre Spekulationen treibt, würden die Finanzinvestoren sicher erkennen können, dass der Kollaps der Finanzmärkte zunächst das "virtuelle Geld" der Investoren frisst und sich dann weiter zu den kleinen Anlegern ausbreitet. Aber wer weiß das schon genau, vor allem, wer weiß was zu tun wäre?
Fordert man dieser Tage die Demokratie, die der Westen anderen Regionen der Welt so gerne predigt, dann wird dieses als störend empfunden. Ich glaube nach wie vor fest daran, dass die Menschen - wenn man sie denn lässt - überwiegend vernünftig und langfristig sinnvoll entscheiden.

Wir blicken auf ein neues spannendes Jahr. Unsere Branche wird sicher einige Auswirkungen der Flut in Thailand verspüren, da auch Unternehmen unserer Branche unmittelbar betroffen sind. Ich hoffe, dass die Auswirkungen der Flut, die Schäden an Unternehmen, aber auch die Schäden bei den Menschen schnell überwunden werden, denn wir sind globalisiert, wir werden mitleiden oder mitfeiern!
Die Flut betrifft auch uns und es gilt für die Zukunft Wege zu finden, welche die Auswirkungen der Ereignisse reduzieren.

Ich wünsche allen Lesern und Betroffenen der großen Ereignisse des Jahres 2011, aber auch denen,  die von den vielen positiven Veränderungen im mittleren Osten profitieren, viel Mut und Entscheidungsfreude, eine glückliche Hand und gute Partner im kommenden Jahr.
Ich freue mich schon auf die vielen Begegnungen mit all den außerordentlichen Menschen, die unsere Branche ausmachen!

Erholsame Tage wünscht Ihnen

Frithjof Walk
Vorstandsvorsitzender


RFID Privacy Impact Assessments (PIA) - Ein neuer Weg zur Stärkung des Datenschutzes in Europa?
Ein Rückblick von Wolf-Rüdiger Hansen, AIM-D, auf das Experten-Symposium am 25. November 2011 in der Österreichischen Botschaft in Berlin.
Ziel dieses eintägigen Symposiums war die Begegnung führender Persönlichkeiten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, um Umsetzungsstrategien und die Wirksamkeit von PIAs für die Durchsetzung des Datenschutzes zu diskutieren. Dabei wurde das erste von der Industrie entwickelte und von der EU-Kommission co-regulierte PIA Framework vorgestellt. Dieses PIA Framework wird bereits als ein Meilenstein für „Privacy-By-Design“ gelobt. Dem PIA liegt ein standardisierter Risiko-Management-Ansatz zugrunde, wie er auch in den Technischen Richtlinien (TR) für den sicheren RFID-Einsatz des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) verwendet wird. Auf dem Symposium wurden das PIA Framework und die TR RFID des BSI vorgestellt.
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Smart SysTech 2012 - European Conference on Smart Objects, Systems and Technologies (früher RFID-SysTech)
In den letzten sieben Jahren hat sich der europäische Workshop „RFID Systems and Technologies“ zu einem zentralen Treffpunkt für Geschäftskontakte und Informationsaustausch im Bereich der Technologien und Anwendungen für „Smarte Objekte“ entwickelt. In dieser Erfolgsgeschichte folgt nun die Ankündigung der ersten „Smart SysTech - European Conference on Smart Objects, Systems and Technologies“ vom 12. bis 13. Juni 2012 in München. (früher RFID-SysTech)
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Möbelhersteller setzt auf RFID-Technik bei der Verwaltung von Mustermöbeln
Der Möbelhersteller Walter Knoll konnte mithilfe einer RFID-Lösung seine Logistik-Prozesse wesentlich optimieren. Das Unternehmen produziert hochwertige Polstermöbel und Objekteinrichtungen am Standort Herrenberg. Nach der Produktion und dem Verpacken verschickt das Unternehmen die Möbel per Spedition an die Kunden. Einigen werden die Möbel lediglich als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Erfolgt kein Abverkauf, kommen die Möbel nach Ablauf des definierten Zeitraums zurück und werden in einen Pool von Mustermöbeln aufgenommen. War beim Versand der Möbel eine genaue Identifizierung des Möbelstückes über die Beschriftung des Originaltransportbehälters (Kartonage mit Barcode) möglich, ist bei der Rückkehr in aller Regel eine Zuordnung mit erheblichem manuellem Aufwand verbunden. Ziel des Projektes ist es daher in erster Linie, die Wirtschaftlichkeit der Mustermöbelabwicklung zu verbessern.
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