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Sehr geehrte Leserinnen und Leser, mit dieser Ausgabe senden wir Ihnen den letzten AutoID/RFID Newsletter von AIM-D des Jahres 2011. Es ist wie in jedem Jahr: Man wollte noch so viel erledigen und plötzlich steht Weihnachten völlig überraschend vor der Tür. Wieder einmal "Jahresendhektik", hinter der vieles verborgen wird, wieder einmal noch viele Anfragen schnell erledigen, viele ungeplante und kurzfristige Dinge erledigen, wieder einmal sind wir manchmal kurz davor, die Kontrolle über unseren Kalender und unsere Aufgaben zu verlieren. Wie in jedem Jahr ist auch in diesem Jahr alles anders als im vorhergegangenen. Am Ende des Jahres 2011 blicken wir in der Tat auf ein bemerkenswertes Jahr zurück. Ein Jahr, das uns die positiven, aber auch die negativen Seiten der globalen Vernetzung auf drastische Weise vor Augen führte. Eine Naturkatastrophe in Japan erschütterte die ganze Welt, weil wir alle von Produkten, die dort produziert werden, auf verschiedenste Weisen abhängig sind. Die menschlichen Tragödien werden die meisten hier nur schwer nachempfinden können, genauso wenig wie das Leid und das Elend, welches dieses "nuklearkatastrophenerprobte" Land in den nächsten Jahrzehnten noch ertragen muss. Wir hier in Europa spüren besonders in Deutschland die Auswirkungen der nuklearen Katastrophe, welche weitestgehend durch "Profitoptimierung" selbst verschuldet war. In Deutschland wurde die Energiewende beschlossen, welche eine große Chance für eine Technologie-Nation wie unsere ist, weiterhin Innovationen hervorzubringen und unseren Wissensvorsprung bei der Gewinnung und Nutzung von alternativen Energien auszubauen, und somit wirtschaftlichen Nutzen daraus ziehen zu können. Trotz der parallel stattfindenden "Schulen-Euro-Banken-Krise" stehen wir wirtschaftlich gut da. Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, das Wachstum groß. Und wenn die Finanzwelt sich denn einmal wieder an den Realitäten orientieren würde anstelle an virtuellen globalen "Marktplätzen", auf denen sie ihre Spekulationen treibt, würden die Finanzinvestoren sicher erkennen können, dass der Kollaps der Finanzmärkte zunächst das "virtuelle Geld" der Investoren frisst und sich dann weiter zu den kleinen Anlegern ausbreitet. Aber wer weiß das schon genau, vor allem, wer weiß was zu tun wäre? Fordert man dieser Tage die Demokratie, die der Westen anderen Regionen der Welt so gerne predigt, dann wird dieses als störend empfunden. Ich glaube nach wie vor fest daran, dass die Menschen - wenn man sie denn lässt - überwiegend vernünftig und langfristig sinnvoll entscheiden. Wir blicken auf ein neues spannendes Jahr. Unsere Branche wird sicher einige Auswirkungen der Flut in Thailand verspüren, da auch Unternehmen unserer Branche unmittelbar betroffen sind. Ich hoffe, dass die Auswirkungen der Flut, die Schäden an Unternehmen, aber auch die Schäden bei den Menschen schnell überwunden werden, denn wir sind globalisiert, wir werden mitleiden oder mitfeiern! Die Flut betrifft auch uns und es gilt für die Zukunft Wege zu finden, welche die Auswirkungen der Ereignisse reduzieren. Ich wünsche allen Lesern und Betroffenen der großen Ereignisse des Jahres 2011, aber auch denen, die von den vielen positiven Veränderungen im mittleren Osten profitieren, viel Mut und Entscheidungsfreude, eine glückliche Hand und gute Partner im kommenden Jahr. Ich freue mich schon auf die vielen Begegnungen mit all den außerordentlichen Menschen, die unsere Branche ausmachen! Erholsame Tage wünscht Ihnen Frithjof Walk Vorstandsvorsitzender |
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