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Please visit also the global platform for AutoID information: www.AIMglobal.org
Neueste Ausgabe des AutoID/RFID-Newsletters veröffentlicht: Juni 2010


Neue Publikation - new publication - zum RFID-PIA-Prozess der Europäischen Kommission und den Technischen Richtlinien RFID des deutschen BSI
"PIA" steht für "Privacy Impact Assessment", deutsch: Datenschutzfolgeabschätzung. Der PIA-Prozess richtet sich an Unternehmen aller Branchen, die RFID-Anwendungen betreiben. Sie werden vom Gesetzgeber aufgefordert, Datenschutzmaßnahmen vorzunehmen und diese zu dokumentieren. Hier folgen die für diesen Prozess bedeutsamen Dokumente der EU und des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechik, Bonn): http://www.bsi.bund.de/

Die jüngste Veröffentlichung in diesem Kontext vom Juli 2010 in englischer Sprache kommt vom BSI und wurde zusammen mit dem Industrieverband AIM erstellt:
Technical Guidelines RFID as Templates for the PIA-Framework
Hier als PDF zum Download

Weitere Erläuterungen dazu finden Sie weiter unten und unter der Rubrik Publicationen / White Papers.

 

Das Portal zum neuen Personalausweis ist online
Das Portal des BMI zum neuen Personalausweis bietet ab sofort Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich umfassend über die vielen Möglichkeiten des neuen Personalausweises zu informieren. In einer Fragen & Antworten-Rubrik werden die wichtigsten Themen zum neuen Dokument erläutert, ebenso wird der Anwendungstest vorgestellt. Besucherinnen und Besucher von http://www.personalausweisportal.de/ können sich in einer eigens eingerichteten Bibliothek des Portals zahlreiche Dokumente in Form von Flyern, Animationen und Broschüren herunterladen. Das Portal wird laufend aktualisiert, so dass Sie kontinuierlich Neuigkeiten zum neuen Personalausweis erhalten können.

 

Bringing European values to the Internet of Things
Speech by Neelie Kroes, European Commissioner for Digital agenda at the 2nd Annual Internet of Things Conference, Brussels, 1 June 2010 (SPEECH/10/279) - An excerpt of the speech follows below. For the whole text please klick here:
http://ec.europa.eu/information_society/policy/rfid/index_en.htm )

"Ladies and gentlemen, What is the Internet of Things? This is one of many questions I faced when I took on this role. As I have found with many issues relating to the digital world - there is not always a clear-cut answer. Let me share how I see it. In simple terms it is obviously about ubiquitous chips, wireless networks, readers and sensors, connecting (potentially all) objects to the Internet. These connections allow objects, machines and people to gather, exchange, store and process information."

"But for me this description does not capture what we are addressing here today. To me, a relative outsider to such jargon, the Internet of Things is about values and fundamental democratic choices on the future of our society. Being aware that an Internet of Things is emerging is about ensuring our European values are guarded, whilst also ensuring progress and competitiveness. Beyond the technical and physical reality, the Internet of Things is an aspiration. It is an ecosystem of applications which will be key to a truly IT-enabled world. [...]"

"This brings me to the new Digital Agenda for Europe that I proposed last month. Unlike past strategies, this is not simply about telecoms, or IT. It is a comprehensive strategy to help Europe plan for long-term digital success. Like the Internet of Things, this wider Digital Agenda will need broad support to achieve its potential. The Internet of Things is the platform for delivering many of the Agenda's 100 key actions. [...]"

The report of the European Parliament about the Internet of Things of 10 May 2010 is available here.

 

Digitale Agenda für Europa vom 19. MaI 2010,
RFID-Datenschutz-Empfehlung der Europäischen Kommission vom 12. Mai 2009 und die
Technischen Richtlinien RFID des deutschen BSI

Diese Veröffentlichungen sind Ausdruck des europäischen PIA-Prozesses, dessen Ziel Sicherheit und Datenschutz beim Einsatz von RFID ist. Hier folgen Hinweise auf Veröffentlichungen der Europäischen Kommission in Brüssel im Rahmen des PIA-Prozesses (Privacy Impact Assessment) und des deutschen Bundesamtes für Sicherheit in der Informationsverarbeitung (BSI) in Bonn.

iot 2d codeEin interessantes Detail aus Brüssel: Jede Konferenzmappe der Europäischen Kommission mit der Überschrift "The Future of the Internet" enthält diesen zweidimensionalen Code, den Benutzer von Smart Phones nutzen können, um auf ihrem Mobiltelefon eine direkte Verbindung zu den Internetseiten der Europäischen Kommission herzustellen. Das funktioniert auch mit dieser Abbildung des Codes im Internet-Browser.

Diese RFID Recommendation ist eine gesetzliche Äußerung der Europäischen Kommission und erfolgte im Rahmen der Strategie zum Internet der Zukunft und zur „Digital Agenda for Europe":
http://ec.europa.eu/information_society/newsroom/cf/itemlongdetail.cfm?item_id=5826

Verantwortlich für die "Digitale Agenda" ist die EU-Vizepräsidentin Neelie Kroes. Leiterin des EU-Kommissariats „Informationsgesellschaft und Medien" (DG InfSoc) in Brüssel und Nachfolgerin von Viviane Reding. Welche Bedeutung die Europäische Kommission diesen Zielen zuordnet, wird auch aus den zahlreichen geförderten Forschungsprojekten ersichtlich, die in dem Buch „Vision and Challenges for Realising the Internet of Things" beschrieben sind, siehe „Bücher".

Zur Begleitung der Umsetzung der RFID Recommendation wurde die „Informal working group on the implementation of the RFID Recommendation" einberufen - unter Leitung von Gerald Santucci, Leiter des Referates „Networked Enterprise & RFID". Mitglieder in dieser Arbeitsgruppe sind AIM, GS1, Informationsforum RFID, Metro Group u.a. In dieser Arbeitsgruppe wurde am 31.3.2010 der Entwurf des „PIA Framework" fertiggestellt, ein Dokument, das den EU-Ländern helfen soll, Datenschutz und Datensicherheit im Sinne der o.a. RFID Recommendation zu implementieren:
http://ec.europa.eu/information_society/policy/rfid/index_en.htm

Das PIA Framework wurde im April 2010 der Gruppe der Europäischen Datenschützer (Article 29 Working Party) zur Begutachtung übergeben. Das PIA Framework ist in einer juristischen Sprache geschrieben und konzentriert sich auf die Grundsätzlichen Aspekte des Datenschutzes bei RFID. Es versteht sich als übergreifendes Dokument für die verschiedenen Branchensektoren.

Die vom deutschen BSI herausgegebenen „Technischen Richtlinien für den sicheren RFID-Einsatz" (TR 03126 Version 1 bis 5) ergänzen das PIA Framework und liefern die notwendigen Details zu Datenschutzmaßnahmen. Sie umfassen die Branchen- bzw. Anwendungsbereiche

  • Handelslogistik
  • eTicketing im öffentlichen Personenverkehr
  • NFC-basiertes eTicketing (RFID in Mobiltelefonen)
  • eTicketing für Veranstaltungen
  • elektronische Mitarbeiterausweise (jüngste Version, siehe BSI-Pressemeldung vom 28.4.2010)

Bitte beachten Sie der Sektion Publikationen/White Papers dieser Homepage aufgeführten weiteren Erklärungen und Download.Referenzen auf die zugehörigen Dokumente.  

 

 

Rückblick: Euro ID 2010 - 4. - 6. Mai 2010 in Köln
Europäische Messe für AutoID-Technologien und Lösungen mit Barcode  -  2D Code, zum Beispiel Data Matrix  -  RFID  -  Sensorik. Erfreuliches Wachstum mit über 100 Ausstellern und über 3400 Besuchern. Weitere Informationen zum Verlauf der Messe siehe Pressemeldung

Mit den neuen Spotlights haben wir Akzente gesetzt. Sie waren Symbole für den Fortschritt der AutoID-Technologie und haben das Live-Szenarium "Tracking & Tracing Theatre" optimal mit Anwendungsbeispielen ergänzt.

self-check-terminalmueller-anbauvibtm015-1cebit fashion2-b

 

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  • Self-Check-in-Terminal bei Fluggesellschaften mit kontaktloser Smartcard-Bedienung
  • Vibrator für Spundwände mit RFID-Sensorik für die Kontrolle unsachgemäßer Nutzung
  • Versandfertiges Fahrzeug mit VIN-RFID-Label (Vehicle Identification Number) für die Sicherstelllung der korrekten Verladung auf Lastwagen oder Schiff oder Bereitsstellung für die Abholung durch den Käufer.
  • Modeartikel mit RFID Tags für die Transparenz in der Lieferkette vom Produzenten bis in den Shop und zum Kunden, einschließlich der elektronischen Warensicherung.

Die Euro ID hat zum sechsten Male in Köln stattgefunden. Mit Unterstützung des AIM-Verbandes hat sie sich fest als europäisches Schaufenster für AutoID-Technologien etabliert und zeigte das umfassendste Beiprogramm ihrer Geschichte:

  • Eröffnungsveranstaltung am Vortag 3. Mai 2010 um 18:30 Uhr

Hauptreferat von Christof Wust, Leiter Materialplanungs- und Logistik-Systeme Europa bei den Ford-Werken über: "Der RFID Hype ist vorbei - RFID im Tagesgeschäft eines Automobilherstellers."

  • Messe-Höhepunkt: Verleihung der AutoID Awards am 4. Mai 2010 ab 17:30 Uhr

Preiskategorien und Gewinner:

- Optische Identifikation: topex GmbH zusammen mit InfoSight
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Sichere Identität: Daimler AG aus Berlin
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Innovatives Unternehmen: m.i.k. IT GmbH
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RFID: Avus Services GmbH

Im Rahmen des Ausstellerabends am ersten Messetag. Kategorien: RFID, Optische Identifikation (Barcode, 2D Code etc.), sichere Identität und innovatives Unternehmen. Anschließend besteht die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung von Preisträgern, Ausstellern und Besuchern bei Speise und Trank.

  • Tracking & Tracing Theatre täglich um 11:30, 13:30, 15:00 Uhr, Stand A10

Das Live-Szenarium für die anschauliche Darstellung von Verfahren zur Markierung und Identifikation in der Lieferkette mit den Schwerpunkten: Versandaufbereitung und Auslieferung von Paletten; Warenvereinnahmung; Gabelstapler mit RFID-Antennen; Kommissionierung mit Pick-by-Voice; Zuführung zum Magazin an der Fertigungslinie; Kanban und andere Steuerungsverfahren in der Produktion; Auslieferung fertiger Produkte, symbolisiert durch den Ford Fiesta. Beteiligte Unternehmen:
Barcodat  -  Paul Craemer  -  Datamax-O'Neil  -  Deister Electronic  -  Feig Electronic  -   GS1 Germany  -  Psion Teklogix  -  SEP Logistik  -  Sick  -  Ubisense

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