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Editorial
Liebe Mitglieder,
die Wirtschaftskrise hat die Welt fest im Griff! Aber es zeichnet sich bereits ab, dass das Schlimmste schon überstanden ist. Erste Indikatoren versprechen eine Verlangsamung des Abschwungs und eine Stabilisierung der Weltwirtschaft, wenngleich auf deutlich niedrigerem Niveau als 2008 und 2007. Energie- und Stahlpreise ziehen langsam wieder an. Dies spricht für eine leichte Erholung der Nachfrage. Dennoch bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen die Krise in Deutschland am Ende haben wird. Die Hoffnung auf ein besseres 2. Halbjahr 2009 lässt viele ein positiveres Bild zeichnen. In jedem Fall wird sich der Investitionsstau der letzten neun bis zwölf Monate langsam auflösen, was auf höhere Auftragseingänge hoffen lässt.
Damit wir in unserer Industrie etwas klarer sehen können, startete AIM eine Umfrage, die zum einen der Erhebung von Mitgliederinformationen, wie beispielsweise Ansprechpartnern, dient. Zum anderen soll diese einen Einblick in die aktuelle wirtschaftliche Situation und die Erwartungen für die Zukunft geben. Diese Stimmungsbilder stellen ein Trendbarometer für alle teilnehmenden Mitglieder dar. Alle Unternehmen, welche eine E-Mail-Adresse angegeben haben oder noch angeben, werden in Kürze entsprechende Auswertungen erhalten. Wir wollen von nun an zunächst jeden Monat einige Fragen nach der aktuellen Lage und den jeweiligen Erwartungen für die nächsten Monate und das nächste Jahr stellen. Als Basis dient die Mitte Mai gestartete Umfrage von AIM. Diese wurde bei unseren Mitgliedern sehr gut aufgenommen. Bereits nach der ersten Woche hatten mehr als ein Sechstel aller AIM-Mitglieder nicht nur ihre Kreuze bei den Multiple-Choice-Fragen gesetzt, sondern auch wertvolle Anmerkungen und konstruktive kritische Äußerungen in der Sektion der offenen Fragen platziert.
Details der Antworten werden vertraulich behandelt und an den zuständigen Vorstand nur neutralisiert zur Be- und Auswertung weitergegeben.
Die aktuelle Umfrage ist noch bis zum 26. Juni offen, so dass Sie noch teilnehmen können. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an Gabriele Habanetz in der Geschäftsstelle.
Ich wünsche allen eine angenehme Ferienzeit und hoffe, dass Sie die Anspannung des Arbeitsalltages für einige Zeit hinter sich lassen und Kraft und Zuversicht für das zweite Halbjahr tanken können.
Herzliche Grüße
Frithjof Walk Vorstandvorsitzender AIM Deutschland
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AIM verstärkt Öffentlichkeitsarbeit AIM-D bewegt mit 'AutoID' ein großes globales Thema, ist aber ein kleiner Verband, dessen personelle Infrastruktur keine größer angelegten öffentlichen Aktionen zulässt. Gleichwohl ist die Arbeit des Verbands nur dann erfolgreich, wenn AIM im Markt und in der informierten Öffentlichkeit genügend wahrgenommen wird. Diese öffentliche Wirkung soll ein wesentlicher Nutzenfaktor besonders für die mittelständischen Mitgliedsunternehmen sein. Sie sollen die Zugehörigkeit zu AIM als eine Verstärkung ihrer eigenen Marketing-Aktivitäten erleben. Die Argumente des Verbands zum Thema Auto ID – Barcode, 2D Code, RFID und Sensorik - sollen für möglichst viele andere Marktteilnehmer – Anwender, Anbieter, Verbände, Forschung und Politik – vernehmbar und überzeugend sein.
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Bibliotheken starten Qualitätsoffensive Die Bibliotheken im deutschsprachigen Raum haben am Rande des diesjährigen Bibliothekartages in Erfurt eine Qualitätsoffensive zur Verwendung von RFID-Lösungen gestartet. Der Einsatz der Technologie in Bibliotheken ist mittlerweile weit verbreitet und bedeutet auch für die Anbieter von RFID-Produkten und -Lösungen ein respektables Marktvolumen mit konstanten Wachstumsraten. Die Anwendergruppe RFID im Verbund der Bibliotheken arbeitet seit Längerem an der Optimierung des Einsatzes und tauscht Erfahrungen aus.
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Fachmesse EURO ID 2009: Ziele in schwierigen Zeiten erreicht Die EURO ID 2009 ging am 7. Mai 2009 in Köln zu Ende und war ein großer Erfolg in schwierigen Zeiten: 93 mitwirkende Unternehmen, über 3000 Fachbesucher und rund 20 Prozent Auslandsbeteiligung. Die Aussteller waren äußerst zufrieden. Die EURO ID hat sich als Fachmesse für Automatische Identifikation etabliert. „2009 ist ein weiterer Schritt in Richtung Integrated Solutions Messe gelungen. Auch neue, benachbarte Technologiefelder sollen erschlossen werden, beispielsweise Sensorik, Telematik und IT-Security“, erklärt Peter Altes als Projektverantwortlicher des Messeveranstalter IBC EUROFORUM (Informa Group).
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Den Nutzen von RFID unternehmensindividuell bewerten Über die RFID-Technologie wurde in der jüngeren Vergangenheit eine Menge diskutiert. Überhöhten Erwartungen folgte die Todsagung dieser modernen, aber nicht neuen AutoID-Technologie. Bestimmten lange Zeit Probleme wie fehlende Standards, negativer Einfluss von Metall und Flüssigkeiten oder unzureichende Lesereichweiten die Diskussion, stehen mittlerweile die Nutzen dieser Technologie im Vordergrund. Dennoch bleibt die Frage nach der unternehmensindividuellen Wirtschaftlichkeit einer Investition in ein RFID-System bestehen. Bei dieser Frage kann die RFID-Business-Case-Calculation helfen.
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Kritische Erfolgsfaktoren in RFID-Projekten In den vergangenen Jahren wurden viele Erkenntnisse aus der Realisierung von RFID-Projekten gezogen. Für Unternehmen ist jetzt die richtige Zeit, mithilfe von Best Practice und gesammelter Erfahrungen eigene Projekte umzusetzen. In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die kritischen Erfolgsfaktoren von RFID-Projekten.
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