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Editorial Liebe AIM Gemeinschaft, Auf dem Bildschirm haben Sie jetzt die dritte Ausgabe des RFID Newsletters Ihres AIM-D Verbandes. Die Anregungen, die wir auf der Mitgliederversammlung in Darmstadt erhalten haben, werden wir weitestgehend umsetzen. • Anwenderberichte mit namentlicher Erwähnung des AIM-Mitglieds Obwohl uns das Redaktionsteam der Zeitschrift RFID im Blick tatkräftig unterstützt, sind wir natürlich gerade zu den Anwenderberichten auf Ihren Input angewiesen. Dazu wurde ein Leitfaden erstellt, den Sie im Mitgliederbereich -AK Marketing- auf der AIM-D Homepage herunterladen können. Nach diesem letzten Testlauf können Interessenten den Newsletter über die Homepage abonnieren. Die Euro ID 2007, die 3. internationale Fachmesse für Automatische Identifikation und Leitveranstaltung unserer Branche, öffnet nächste Woche Ihre Pforten. Bei den Ausstellern gibt es ein Wachstum von 10%. Hoffen wir, dass durch den wirtschaftlichen Aufschwung, die Besucher in Massen zum Expocentre nach Köln strömen Mit freundlichen Grüßen Jos Fransen, Vorstand Marketing
Auf der Ausstellungs- und Forschungsfläche vereint das Innovation Center drei zentrale Bereiche: Neben einem Konferenzbereich und dem Labor, in dem Teams unterschiedlicher Business Units der Deutschen Post und DHL zusammen mit externen Partnern an neuen Technologien forschen, werden im Showroom aktuelle logistische Entwicklungen des Konzerns vorgestellt. Dieser gliedert sich in mehrere Stationen, die den Aufbau globaler Lieferketten simulieren, auf. Der gesamte Showroom ist dazu mit RFID-gesteuerter Fördertechnik ausgestattet. Diese begleitet die Besucher auf ihrem Weg entlang der Supply-Chain. Sie bestellen Sendungen im Ordering-Bereich und sehen im Warehouse-Bereich, wie diese automatisch aus einem Tablarregal geholt werden. Sie erfahren anhand der Sendungen Details über die RFID-Technologie und testen im Transportbereich die Smartbox, einen mit Sensor-Tags gespickten Container. Am Ende der geführten Tour erhalten die Gäste im Last-Mile-Bereich ihre georderten Sendungen als Give-Aways ausgehändigt, wahlweise in konventioneller Zustellung oder im jeweils neuesten Prototypen des Paketautomaten „Packstation".
In der Tat ist ein Readerchip für RFID-Reader keine Revolution. Chips dieser Art werden schon seit Jahren entwickelt, angeboten und eingesetzt. Für Readerhersteller ist es üblich vor der Entwicklung eines neuen Gerätes, zu prüfen ob und welcher Baustein, die von verschiedenen Herstellern angeboten werden, der optimale für diesen Einsatz ist, oder ob gegebenenfalls eine herkömmliche Readerlösung die besseren Ergebnisse bringt. In diesem Fall, jedoch ist es etwas anders. Liest man die Meldung hierzu unbedarft, kann der Eindruck entstehen, dass nunmehr der Reader nur noch aus diesem Chip und einigen weiteren Bauteilen bestehen muss und somit kaum mehr als der Chip selbst kosten wird. Damit einher geht die Ankündigung, dass nun mit diesem Chip die Massenmärkte für RFID ermöglicht und geschaffen werden. Der vorgestellte Readerchip ist ohne Zweifel ein weiteres sehr gutes und leistungsfähiges Produkt. Aber wurden wir nicht in den Jahren des RFID-Hypes immer wieder von ähnlichen Meldungen geweckt, die den Massenmarkt ermöglichen sollten? Zuerst sollten es die UHF-RFID-Chips sein, dann wartete man auf den ePC Gen2 Chip und nun soll der neue Readerchip alles richten? Der Massenmarkt ist noch immer nicht da. Es steht außer Frage, dass in den letzten Jahren viele positive Entwicklungen rund um RFID erfolgten. Bei den Anwendern, den Anbietern und nicht zuletzt im Rahmen der Entwicklung von Standards und Regulativen. Der Hype um RFID hat zu gewaltigen Investitionen in diese Technologie geführt. Unternehmen wurden aufgebaut, Geschäftsbereiche gegründet und Firmen übernommen. RFID war bereits ein Verkaufsschlager bevor RFID-Technologie richtig verkauft wurde. Es steht fest, dass sich die Märkte sehr positiv und beschleunigt entwickeln, neue Anwendungen und Projekte ein solides Wachstum für viele Anbieter ermöglichen und sich dies in den nächsten Jahren fortsetzen wird. Auch die zahlreichen neuen Nutzer dieser Technik stellen von Anwendung zu Anwendung fest, welchen enormen Vorteil und welche Kosteneinsparpotentiale der Einsatz von RFID für ihre eigenen Prozesse und Abläufe hat.. Aber bei allem Positiven, die immer wieder prognostizierte Marktexplosion blieb bisher jedoch aus. Nun stehen die Hersteller von RFID-Technologien unter dem gewaltigen Druck, dass sich die getätigten Investitionen amortisieren. Leider wirkt sich dies wie so oft, wenn zu viele Anbieter um zu wenig Projekte bemüht sind, auf den Wettbewerb aus. Reader und Zubehör werden von möglicherweise notleidenden Firmen oder Geschäftsbereichen zu Preisen angeboten die nicht einmal die Kosten decken, an die getätigten Investitionen ist kaum noch zu denken. Noch mehr Preisdruck erzeugt durch neue Chips kann die RFID-Branche nicht brauchen und möglicherweise können auch einige dies nicht verkraften. Bleibt zu hoffen, dass die Massenmärkte sich schnell entwickeln und keine Anbieter auf der Strecke bleiben! In anderen ehemaligen Hype-Branchen wird heute gutes Geld verdient - da hat man wohl nicht mit dem Einsatz gewartet bis die Preise für die Anbieter fast unerträglich tief waren. Fazit: Nicht billige Chips erzeugen den Massenmarkt, sondern gute, innovative Lösungen die ihren Preis Wert sind und der Masse Nutzen bringen. Firthjof Walk, Feig Electronik
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