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Pressespiegel

Bitte beachten Sie diese Fachmagazine, deren Inhalte speziell auf Kennzeichnungs- und Auto-ID-Technologien ausgerichtet sind:

Nachfolgend informieren wir über interessante Veröffentlichungen mit Bezug auf AutoID-Technologien, -Lösungen, -Marktentwicklungen und relevante angrenzende Themenbereiche. Wegen der Anforderungen des Urheberrechts können hier immer nur kurze Texte gezeigt werden, Internet-Quellen soweit verfügbar. Für weitere Auskünfte steht AIM-D gerne zur Verfügung.




:::: Januar - März 2013 ::::

Industrie 4.0. - letzte Chance für RFID?
Von Robert Weber in MM Logistik 3 2013  -  www.mm-logistik.vogel.de

Die RFID-Technik wurde vor einigen Jahren in den Himmel gelobt. Mittlerweile ist Ernüchterung eingetreten. Identifikationsprojekte existierten zwar, doch die großen Träume sind weitgehend zerplatzt. Der Silberstreif am Horizont könnte die vierte industrielle Revolution sein... „In der Vergangenheit war vor allem der Handel tonangebend. Mittlerweile setzen Autobauer und die Pharmaindustrie auf RFID, um die Rückverfolgbarkeit sicherzustellen. Wir versprechen uns eine gesunde Entwicklung", erklärt Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer vom Verband AIM-D e.V. Doch der Experte warnt davor, Intelligenz nur mit RFID zu verbinden. „Auch 2D-Codes können gute Ergebnisse erzielen. Dazu kommt, dass die Videoerkennung immer größere Fortschritte macht. Dass der RFID-Chip den Barcode ablöst, ist falsch. Beide Techniken haben ihre Stärken und Schwächen und müssen deshalb unterschiedlich eingesetzt werden."

[Anmerkung: Der Begriff „letzte Chance" ist unseres Erachtens nicht gerechtfertigt. Die RFID-Lieferanten unter den AIM-Mitgliedern berichten übereinstimmend von jährlichen Zuwachsraten der Umsätze im RFID-Markt, die deutlich im zweistelligen Prozentbereich liegen.

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Industrie 4.0: Die Roboter werden aus den Käfigen entlassen

Interview in Logistik heute 1-2/2013 www.logistik-heute.de

Ex-SAP-Chef und Acatech-Präsident Professor Dr. Henning Kagermann ist davon überzeugt, dass mit „Industrie 4.0" die vierte industrielle Revolution bevorsteht. Welche Folgen das für die Logistik hat, verrät er in diesem Exklusiv-Interview. Industrie 4.0. steht für die vierte industrielle Revolution: (1) Produktion mit Wasser- und Dampfkraft; (2) Massenproduktion mit elektrischer Energie; (3) Einsatz der Elektronik in den 1960er Jahren; (4) und jetzt: Cyber Physical Systems (CPS). „Gemeint ist eine nie dagewesene Vernetzung aller handelnden Akteure und Ressourcen in Echtzeit."

[Anmerkung: Damit findet auch das „Internet der Dinge" einen konkreten Anwendungsbereich. AutoID-Verfahren wie Barcode, 2D Code, RFID, RTLS und Sensoren sind Basis-Technologien für Industrie 4.0.]

 

Horror im Netz
Innenminister Friedrich macht beim Datenschutz eine Kehrtwende. Er will zusammen mit der EU bei Facebook und Co. ein Recht auf Vergessen durchsetzen.

DER SPIEGEL  11 / 11.3.2013   www,spiegel.de

Bundesinnenminister Friedrich schlüpfte in Brüssel am vorigen Donnerstag in eine für ihn ungewohnte Rolle. Nach einem Arbeitsfrühstück mit EU-Kommissarian Viviane Reding gab er plötzlich den oberstan Datenschütz Europas: „Wir sind uns mit der Kommission einig, dass wir das in Deutschland entwickelte hohe Datenschutz-Niveau zum Maßstab für Europa machen wollen." Gegenüber dem SPIEGEL wurde der CSU-Politiker noch deutlicher: „Die großen Internetkonzerne mit globaler Marktmacht müssen an die Leine gelegt werden", sagte er. Mit den 500 Millionen Verbrauchern im Rücken würden die Facebooks dieser Welt schon auf die Europäer hören....


D A T E N S C H U T Z - V E R O R D N U N G
Auch anonyme Daten brauchen Schutz

Sechs Wissenschaftler haben einen Aufruf an die Politik verfasst, die EU-Datenschutzverordnung nicht zu verwässern. Der Entwurf der EU-Kommission sei sinnvoll.

Von: Oliver Günther; Gerrit Hornung; Kai Rannenberg; Alexander Roßnagel; Sarah Spiekermann; Michael Waidner

ZEIT Online 14. Februar 2013
www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-02/stellungnahme-datenschutz-professoren

Here is the link to the English text version with the list of more than 60 leading European academics who signed the position:
www.dataprotectioneu.eu

„Die automatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten nimmt rasant zu und ist aus keinem Wirtschafts-, Verwaltungs- und Gesellschaftsbereich mehr wegzudenken. Gerade im Internet ist die Verwendung der Nutzerdaten für individualisierte Werbung der Preis für die kostenfreie Nutzung von Diensten. Vor diesem Hintergrund wird in der Europäischen Union die Neufassung der Datenschutzregeln diskutiert. Vor einem Jahr hat die Europäische Kommission einen Entwurf für eine Europäische Datenschutzverordnung vorgelegt. Zu dieser erarbeiten derzeit das Europäische Parlament und der Europäische Rat eigene Stellungnahmen, die dann zwischen den drei europäischen Institutionen verhandelt werden müssen. Gleichzeitig versuchen große  Lobbygemeinschaften auf interessenorientierte und massive Weise, maßgeblichen Einfluss auf das Gesetzgebungsverfahren und auf die Formulierung einzelner Vorschriften zu nehmen.

Um diesem politischen und fachlichen Ringen eine sachliche Bewertung beizusteuern, möchten wir als mit dem Thema befasste Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fachlich Stellung beziehen und uns mit Argumenten, die gegen einen wirksamen Datenschutz vorgebracht werden, hier auseinandersetzen..."

[Bemerkung: AIM war in den Jahren 2010 bis 2011 in der RFID Informal Working Group bei der Europäischen Kommission in Brüssel an der Ausarbeitung des „Privacy Impact Assessment (PIA)" gemäß der EU-Empfehlung für RFID-Datenschutz vom Mai 2009 beteiligt. Dabei hat AIM eng mit dem BSI (Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik) kooperiert und auch selbst PIA Workshops für Anwender durchgeführt.]


 

::: Juli 2012 :::

Viewpoint: The Challenges of Privacy By Design
By Professor Dr. Sarah Spiekermann, Vienna University of Economics and Business, in Communications of the ACM, July 2012, Vol. 55, No 7., Page 38 – 40 - cacm.acm.org/magazines/2012/7

Heralded by regulators, Privacy by Design holds the promise to solve the digital world’s privacy problems. But there are immense challenges, including management commitment and step-by-step methods to integrate privacy into systems.

… At first sight, the powerful term seems to suggest we simply need to take a few Privacy-Enhancing-Technologies (PETs) and add a good dose of security, thereby creating a fault-proof systems’ landscape for the future. But the reality is much more challenging … If organizations purchase standard software solutions or outsource operations, pass data to third parties or franchise their brands, who is responsible for customer privacy? … Therefore, I appreciate that PIAs [Privacy Impact Assessments as recently in Europe created for RFID systems] are suggested to become mandatory in the new European data protection legislation…


 

::: April - Juni 2012 :::

The internet of things: how connected devices can drive sustainability
Technology that connects people and objects with online identities is only as good or bad as the way we choose to use it

The Guardian - Sustaibale Business Log - Matthew Yeomans - 21 June 2012

www.guardian.co.uk/sustainable-business

The internet of things: imagine if your dishwasher could give you a personal record of how much water and energy you are using. Sometimes trying to predict the digital revolution seems very much like that old cliche of waiting for a bus. You know, you spend 12 years waiting for mobile to come along and then social and cloud arrive at the same time. That perfect, ahem, storm of connectivity - combined with the rapid adoption of smart phones - is changing society and shaking up business faster than any of us can imagine.

So imagine something even more disruptive: the social, cloud and mobile connected identity of everyday objects, or the "internet of things" as it is often called... The social media revolution has opened new avenues for customers who crave information about the products they buy while providing manufacturers with direct relationships to those customers ... the product can be a key digital conduit between the customer and the company and so has started a "software as a service" business that creates what they call an active digital identity for any product or object. Each product, be it a can of beans or a power drill, can have a unique identifying tag like simple QR codes or NFC (near field communications...)...

So let's imagine how objects with connected online identities can actually drive sustainability... can help reduce water and energy use ... come with dietary advice and medicines... Established peer-to-peer services like AirBnB and the US private car sharing/rental company Relay Rides already point to how connected objects can promote sustainability...

 

Funkgeld im Portemonnaie
Elektronische Zahlkarten machen dem Bargeld Konkurrenz. Per Funk werden die Beträge an Händler übermittelt. Datenschützer sehen erhebliche Risiken.
www.spiegel.de
- Der Spiegel Nr. 24 vom 11.6.2012 - Hilmar Schmundt

Die Olympischen Spiele in London sind Schauplatz einer neuen Wettkampfdisziplin: Bezahlen mit dem elektronischen Bargeld. Seit vergangenem Mittwoch bekommen 200 Postfilialen in der Nähe der Sportstätten neue Lesegeräte, bis Oktober sollen es über 11000 sein… NFC (Near Field Communication) heißt die Technik… mit Namen wie „Paypass“ (Mastercard) und „Paywave“ (Visa). Über 20 Millionen Kunden haben in Großbritannien bereits eine Funkkreditkarte…

Seit Monaten haben über 1,5 Millionen Kunden von Sparkassen und Raiffeisenbanken neue EC-Karten bekommen, die mit dem „Girogo“-Chip aufgerüstet sind… Die Funk-Geldkarte selbst ist dabei vielleicht nicht mehr als ein Übergangsphänomen. Was sie als Geldbörse der Zukunft ablösen könnte, zeichnet sich bereits ab: Handys, die über NFC verfügen.

Sparkassen-Pilotprojekt: Unsichtbares Kleingeld verrät seinen Besitzer
Sparkassen-Kunden sollen künftig drahtlos an der Kasse bezahlen können und bekommen dafür neue Funk-Karten. 1,5 Millionen Nutzer sollen das System in einem Feldversuch ausprobieren. Ein Entwickler warnt jedoch: Die Karten könnten zur Überwachung missbraucht werden.
www.spiegel.de
- Spiegel Online 19. Mai 2012 von Ole Reißmann

Hannover - Im Supermarkt 7,43 Euro für ein paar Artikel bezahlen? Funktioniert künftig ohne Kleingeld, ohne Pin oder Unterschrift. Einfach die Sparkassen-Karte vor ein Lesegerät halten, fertig. Möglich macht das eine Funktechnik namens NFC, Near Field Communication. Ein spezieller Chip auf der Karte lässt sich drahtlos auslesen. Es ist dieselbe Technik, mit der sich jetzt schon Türen öffnen und Kantinenessen bezahlen lassen.

Mehr als 1,5 Millionen Kunden hat die Sparkasse nach eigenen Angaben in Hannover, Braunschweig und Wolfsburg bereits mit einer solchen Karte ausgestattet. Zu erkennen ist das an einem kleinen Logo mit dem Schriftzug "kontaktlos". Zunächst lassen sich maximal 20 Euro auf die Karte laden, neben einigen Edeka-Märkten akzeptieren sie auch ausgewählte Esso-Tankstellen sowie Thalia- und Douglas-Filialen... In drei Jahren sollen alle 45 Millionen Sparkassen-Kunden eine Funkkarte mit der "Girogo"-Funktion in der Tasche haben - und damit eine eindeutige Kennung, die sich einfach auslesen lässt, nicht nur beim Bezahlen… Ist die Karte mehr als eine Handbreit vom Lesegerät entfernt, funktioniert das Auslesen allerdings schon nicht mehr…

Hidden Champions brillieren auf RFID-Messe
VDI nachrichten, Berlin, 4. 5.2012, rb - www.vdi-nachrichten.de

Euro ID: Die Halle auf dem Berliner Messegelände war kaum gefüllt und doch versammelte sich auf der diesjährigen Euro ID, der Fachmesse für automatische Identifikation, letzte Woche alles, was Rang und Namen im Bereich der RFID-Techniken hat – von Chipproduzenten über Systemintegratoren bis hin zu Forschungsinstituten, die einen Blick in die Zukunft der Identifikationstechniken wagten…

Kein Zweifel, wer auf die Euro ID geht, muss die Augen offen halten für viele kleine Innovationen. Und, wie auch in diesem Jahr, sind es nicht die großen Firmen, die das Berliner Event dominieren, sondern eben die vielen mittelständigen Hidden Champions der Republik. Unternehmen wie PAV, Deister oder auch Feig, die in diesem Jahr ihre Call-a-Bike-RFID-Lösung für die Deutsche Bahn vorstellten. Lösungen, die dank ausgeklügelter Systemtechnik – vom Reader bis zur Datenbank – auch Verbrauchern das Leben erleichtern können.

Industrie 4.0 - die technische Revolution geht weiter
Ein lehrreiches Video vom VDMA
www.vdma-webbox.tv/deutsch/filmdatenbank/industrie-4-0-die-technische-revolution-geht-weiter.html

"Die Welt steht vor einer technischen Umwälzung, die auch die Gesellschaften erfassen wird. Eine veränderte Wertschöpfungskette in den Fabriken bewirkt, dass heute nicht mehr die Maschine „blind“ ein Werkstück bearbeitet, sondern dass das Werkstück der Maschine sagt, was zu tun ist. Das Werkstück kennt seine Konfiguration und seinen Empfänger. Es löst Materialbe-stellungen ebenso aus, wie es sich zum richtigen Auftraggeber lotst. Hochentwickelte Software arbeitet mit Hightechmaschinen, zusammen treffen sie Entscheidungen und minimieren menschliche Fehlerquellen..." Darin auch die Steuerung der Produktion von Diesel-Einspritzpumpen bei Bosch in Homberg an der Saar. Dieses Beispiel hat der Industrieverband AIM auf den Messen LogiMAT und Euro ID 2012 in seinem Industrie-Szenarium "Tracking & Tracing Theatre" mit Unterstützung von Bosch gezeigt. Weitere beiträge in dem Film vom DFKI (Prof. Dr. Wolfgang Wahlster), SAP Research u.a.

RFID revolutioniert Logistik, Dokumentation und Wartung im Fassadenbau
VDI nachrichten, Berlin, 20.4.2012, rb - www.vdi-nachrichten.de

Logistik: Beim 87 m hohen Neubau der ADAC-Zentrale in München ist jedes Fassadenelement ein Unikat. Keines der 1152 Bauteile an dem im März eingeweihten Gebäude gleicht in der Farbkombination einem anderen. Zusätzlich zur elektronischen Stückliste wurde jedes Fassadeneinzelteil über RFID-Chips auf der Baustelle erfasst und am richtigen Ort eingebaut.

Nicht nur die Logistik von Herstellung, Anlieferung und Montage, auch die lebenslange Wartung der Fassade der neuen ADAC-Zentrale wird über RFID erleichtert… 1152 verschiedene Fassadenelemente… im Profil oder Glasfals unsichtbar angebrachter RFID Chip… So entsteht ein lückenloses Wartungsjournal… Der Einsatz von RFID-Chips und die Verknüpfung mit dem SAP-System gewährleistet eine exakte Baudokumentation über den gesamten Lebenszyklus eines Fassadenelements…

 

::: Januar - Februar 2012 ::::

Wireless-Trends 2012: Das Smartphone wird zum Universal-Tool
Markt & Technik Online - 12. Januar 2012
www.elektroniknet.de/kommunikation/news/article/85011/0/Das_Smartphone_wird_zum_Universal-Tool

... Ebenfalls markanten Einzug in das Smartphone halten wird die NFC-Kurzstrecken-Funktechnologie. Dieser Standard, der beispielsweise für Bezahlfunktionen, Identifizierungszwecke oder für das primäre Zusammenkoppeln von Wireless-Geräten gedacht ist, wird sich langsam auch am Bankschalter, der Supermarkt-Kasse, am Ticket-Automaten oder an Zugangskontroll-Terminals etablieren. Einen deutlichen Schub wird diese Technologie vor allem durch die im Jahr 2012 in London stattfindenden Olympischen Spiele erfahren, wo viele der Eintritts- und Bezahl-Transaktionen bereits mit NFC-ausgerüsteten Smartphones ausgeführt werden können. Diese Technologie arbeitet über sehr kurze Distanzen von maximal 10 cm zwischen Sender und Empfänger...

Near Field Communication: NFC im Übergang zum Massenmarkt
(es) Markt & Technik 1/2012 - www.elektroniknet.de/redaktionen/markt-und-technik

... NFC hat den Marktanalysten von IMS Research zufolge 2011 den Durchbruch geschafft. 35 Milllionen NFC-fähige Smartphones waren es dieses Jahr, für 2012 rechnen die IMS-Analysten mit einer Verdoppelung auf etwa 80 Millionen Units. Jeff Miles, Vice President Mobile Transactions beim NFC-Pionier NXP Semiconductors, ist für 2011 und 2012 einig mit IMS. "NFC hat als treibende Kraft des NFC-Ecosystems 2011 gewaltige Fortschritte erzielt."... Im Focus stünden dabei Location based Services für den handel und Social Media...

 
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