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Ausgabe September 2009

Liebe Mitglieder,

die Ferienzeit geht nun auch in den letzten Bundesländern zu Ende und Deutschland steuert mit Riesenschritten auf die Bundestagswahl 2009 zu. Was kommt nach der Wahl? Wie wirkt sich das Ergebnis auf unsere Wirtschaft aus?

Es zeichnet sich ab, dass das Schlimmste überstanden ist. Erste Indikatoren versprechen eine Verlangsamung des Abschwungs und eine Stabilisierung der Weltwirtschaft, wenngleich auf deutlich niedrigerem Niveau als in den Jahren zuvor. Die Aktien an den weltweiten Börsen steigen langsam, aber stetig. Viele Firmen reden davon, dass die wirtschaftliche Talsohle durchschritten ist. In den meisten Firmen wurde der Jahres-Endspurt eingeläutet. Es werden eifrig die Budgets des nächsten Jahres zusammengestellt. Wie wird wohl das kommende Jahr aussehen? Diese Frage ist die derzeit am häufigsten gestellte und umstrittenste Frage in den Chef-Etagen, gibt es doch leider keine Formel, nach der für das nächste Jahr hochgerechnet werden kann.

Damit ein besseres Verständnis für die Ausgangslage nach der Sommerpause existiert, wurde letzte Woche die zweite AIM-Online-Trendumfrage durchgeführt. Die Ergebnisse, die wir Ihnen anlässlich unseres Herbstforums in Berlin präsentieren werden, sind deutlich optimistischer als noch vor den Ferien. Was heißt dies konkret? Zum einen sehen viele unserer Mitgliedsfirmen für die zweite Hälfte 2009 mehr als einen Lichtstreif am Horizont. Zum anderen beobachten wir in der Tat einen Anstieg bei der Projektumsetzung und beim Einsatz von AutoID-Technologien über alle Branchen. Ich finde, diese Ergebnisse lassen doch mehr als hoffen!

Noch ein Schlusswort zum Newsletter: Es ist schön zu erkennen, welch großes Interesse dieses Medium mittlerweile erfährt. Auch der Umfang verdeutlicht, dass viele Firmen Interessantes und Neues zu berichten haben. Dennoch, ein kleiner Wehrmutstropfen entsteht immer dann, wenn wir kurz vor Toresschluss noch so viele Beiträge erhalten, die wir dann zeitlich, inhaltlich oder aus redaktionellen Gründen nicht mehr mit aufnehmen können, wie auch diesmal wieder geschehen. Problematisch sind Inhalt, Größe und die gewählte Form vieler eingesendeter Beiträge. Ich möchte daher an dieser Stelle noch einmal auf unsere Richtlinien hinweisen, die wir mit jedem Aufruf für Beiträge verschicken. Wir können jedoch nicht garantieren, dass Ihre Beiträge auch tatsächlich aufgenommen werden.

Die Geschäftsleitung und der Vorstand wünschen Ihnen viel Spaß mit diesem AutoID/RFID Newsletter. Und wer es bislang versäumt hat, sich für unser Herbstforum anzumelden: Auch Kurzentschlossene sind herzlich eingeladen - Berlin ist immer eine Reise wert!

Mit besten Grüßen

Ralf Sander

Vorstand AIM Deutschland



Verbesserte Bildverarbeitung macht das Handy zu einem Universal-Scanner

Gemeinsam mit dem Unternehmen ixellence entwickelte der Lehrstuhl für Telematik der TH Wildau ein Bildverarbeitungsverfahren, mit dem ein Scanvorgang auf mobilen Telefonen mit minderwertiger Optik zuverlässig durchgeführt werden kann. Die Java-Software „ixMAT" scannt mit der Handy-Kamera Barcodes und wertet diese unmittelbar aus. Daher wird zum Scannen eines Produktes und Anzeigen des Codeinhaltes lediglich ein Mobiltelefon mit Kamera benötigt. Neben der Java Micro Edition Plattform wurde die Anwendung auch für die Plattformen BlackBerry, Windows Mobile und Android umgesetzt. Sie unterstützt die 2-dimensionalen Datamatrix-Codes und QR-Codes sowie lineare Barcodes wie EAN-8, EAN-13, UPC, Code 39 und Code 128.

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Mobil, effizient bestellen mittels Barcodescanner

Die Wasgau Produktions- & Handels AG ist mit über 100 Super- und Verbrauchsmärkten der regionale Supermarkt in Rheinland-Pfalz und dem Saarland, im Nordwesten Baden-Württembergs sowie im südlichen Hessen. Aufgrund der unterschiedlichen Struktur der Verkaufsflächen, der an Wasgau angebundenen selbständigen Einzelhändler, musste für das Bestellwesen eine fehlerfreie und vor allem leicht zu handhabende Lösung gefunden werden. Voraussetzung, um die Datenaktualität zu gewährleisten und die Informationsqualität der Daten zu erhöhen, war eine direkte Anbindung an das Warenwirtschaftssystem der Wasgau.

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Das Handy als Lesegerät

Die Ausstattung von Mobiltelefonen mit RFID-Leseköpfen wurde bereits vielfach getestet und findet erste Einsatzgebiete. Das Software-Unternehmen pitcom hat daraufhin entsprechende Softwarekomponenten für entsprechende Anwendungsfälle entwickelt. Diese bieten beispielsweise eine Lösung für die Objektbewachung, die gestattet, die Wachgänge „live" in den Leitstellen zu verfolgen und zu protokollieren. Auf Unregelmäßigkeiten kann sekundenschnell reagiert werden.

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Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr zeichnet KMU aus

Laut einer Umfrage im Rahmen des Projektes „RFID für kleine und mittlere Unternehmen" im Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr sind KMUs bei der RFID-Einführung noch zurückhaltend. Die Befragten erkennen zwar den Nutzen von RFID, zweifeln aber an der Umsetzbarkeit. Mithilfe des RFID-Mittelstandspreises 2009 des NEG soll gezeigt werden, welches innovative Potenzial in der Technologie auch für die kleinen und mittleren Unternehmen steckt und wie diese die Chance nutzen können. Der Preis soll eine hervorragende Lösung auszeichnen und zugleich Anwender ermuntern, über erfolgreiche Anwendungen zu sprechen. Die Preisverleihung erfolgt auf dem 4. RFID Symposium in Stuttgart am 10. Dezember 2009.

Anmeldefrist: 15. Oktober 2009

Weitere Informationen unter www.ec-ruhr.de/mittelstandspreis

 

Transponder für den Vogel des Jahres 2009

Im Jahr 2009 wurde der Eisvogel, das „fliegende Juwel", wie schon 1973, zum „Vogel des Jahres in Deutschland" ernannt. Um sein Verhalten weiter zu erforschen, hat der „Eisvogelmann" Horst Boedler zirka 200 Exemplare mit einem Glastransponder gechipt. Der Experte kümmert sich seit fast 20 Jahren um den Fortbestand des Eisvogels. Vor zehn Jahren entwickelte und baute er erstmals patentierte Brutcontainer, welche es dem Eisvogel ermöglichen, auch in Gebieten ohne Steilufer anzusiedeln.

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