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Ausgabe November 2009
Liebe AIM-Gemeinschaft,

vor Ihnen auf dem Bildschirm sehen Sie die 5. und letzte Ausgabe des AIM-Newsletters in 2009. Die ersten 10 Jahre des 2. Milllenniums liegen bald hinter uns, obwohl für manche die prophezeiten IT-Probleme zum Jahrtausendwechsel noch frisch im Gedächtnis erscheinen.
Im September hat die Umfrage bei unseren Mitgliedern eine gesteigerte Nachfrage nach AutoID-Technologien im Vergleich zum ersten Halbjahr ergeben. Seitdem gab es einen Regierungswechsel, mit der Hoffnung auf positive Impulse aus Berlin. Leider blieben die Koalitionsverhandlungen hinter den hochgesteckten Erwartungen zurück und vieles steht unter Finanzierungsvorbehalt. In dieser Woche findet eine erste Klausurtagung der neuen Bundesregierung statt, bei der Meinungsverschiedenheiten aus dem Weg geräumt werden müssen. Dies wird nur gelingen, wenn unsere Bundeskanzlerin endlich ihre Führungsrolle wahrnimmt.
Auch die Unternehmen in unserer Branche können nur überleben, wenn sie klug geführt werden. Meiner Meinung nach liegt noch eine ziemliche Durststrecke vor uns. Nicht nur Produktinnovationen sind gefragt, sondern auch das richtige Marketing kann den Unterschied machen. Ist mein Produktportfolio richtig zusammengestellt, biete ich die richtigen Dienstleistungen, stimmt mein Service und agiere ich schnell genug am Markt beziehungsweise wie vertreibe ich meine Produkte? Ich zitiere Werner Bahlsen: „Bahlsen hat acht Jahre vor Henry Ford das erste Fließband eingeführt. Nur der hatte das bessere Marketing“.
Auch bei AIM haben wir uns vor einiger Zeit die Fragen nach der künftigen Strategie gestellt. Als Verbesserung haben wir uns unter anderem vorgenommen, unseren Einfluss in Brüssel und Berlin auf den politischen Prozess rundum AutoID zu vergrößern. Unsere Teilnahme in den Projekten RACE und PIA, worüber Wolf-Rüdiger Hansen in diesem Newsletter berichtet, dokumentiert, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Zuletzt noch ein Hinweis: Auch in diesem Jahr steht Weihnachten plötzlich vor der Tür. Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventzeit.

Mit freundlichen Grüssen

Jos Fransen
Vorstand Marketing

Forum rund um AutoID-Technologien in Bibliotheken
Vom 6. bis 7. Oktober  fand zum zweiten Mal das Wildauer Symposium „RFID und Medien“ auf dem Gelände der Technischen Hochschule Wildau statt. Über 20 Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und dem Bibliothekswesen, berichteten aus verschiedenen Blickwinkeln über ihre Erfahrungen. Einen kompetenten Überblick gaben Vorträge zu Themen wie Qualitätssicherung von RFID-Komponenten, die ökonomische Betrachtung von Investitionen in die RFID-Technologie sowie die Mensch-Maschine-Interaktion im Zusammenspiel mit RFID-Komponenten wie Selbstverbuchungsterminals oder Gates. Weiter standen Aspekte wie Elektrosmog, bauphysikalische Grundlagen, aber auch ganz spezifische Fragestellungen zu den optimalen Schnittstellen zwischen RFID-Komponenten und dem verwaltenden Bibliothekssystem (SIP2, NCIP) oder alternative Frequenzbereiche (HF versus UHF) auf der Agenda. Vor dem Hintergrund zahlreicher aktueller Berliner Bibliotheksgroßprojekte war der Erfahrungsaustausch ein zentrales Element. Der AIM Verband unterstützte direkt mit einem Vortrag zur Bauphysik. Die zahlreichen Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz konnten sich in der begleitenden Ausstellung direkt über die neuesten technischen Entwicklungen informieren. Auch die AIM-Mitgleider Feig Electronic und Assion Electronic befanden sich unter den Ausstellern. Das Wildauer Symposium mit seiner fokussierten Ausrichtung auf Bibliotheken und Museen wird auch im nächsten Jahr vom 4. bis 5. Oktober stattfinden.
Prof. Dr. Frank Gillert, TH Wildau
 
RFID-Kundenkarten für Apotheken
Bonusprogramme unter Verwendung von Kundenkarten sind im alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Für Kunden von Apotheken sind Kundenkarten mit RFID-Technologie jedoch eher ungewöhnlich.
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RFID im Treibhaus
Wenn man Versuchspflanzen in der schwierigen Umgebung eines Treibhauses automatisch untersuchen und zweifelsfrei wiedererkennen will, kommen nur robuste industrietaugliche Systeme infrage. Das Unternehmen LemnaTec entwickelt Applikationen für die automatische Analyse biologischer Systeme und nutzt für die neue Phänotypisierungsplattform Scananalyzer 3D ein RFID-System von  Balluff.
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AIM unterstützt RFID-Industrie und -Anwender im PIA-Prozess
Der Industrieverband AIM engagiert sich für die Steuerung des „Privacy Impact Assessment“-Prozesses (PIA). Ziel ist es, die europäische RFID-Industrie zu fördern und RFID-Anwender nicht durch einen unverhältnismäßigen PIA-Aufwand zu beeinträchtigen. Der „PIA-Aufwand“ umfasst die Folgen, die eventuell aus der EU Recommendation für die Durchführung von Privacy Impact Assessments sowie deren Dokumentation und Übergabe an staatliche Stellen entstehen könnten.

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LogiMAT, CeBIT und Euro ID 2010
Die Vorbereitungen für die großen Messen in 2010 laufen auf Hochtouren. Auf allen drei Messen wird der Verband mit einem AIM-Gemeinschaftsstand für interessierte Mitglieder vertreten sein. Auf der CeBIT ist AIM-Deutschland zudem an der Ausgestaltung des AutoID/RFID Solutions Park in Halle 6 beteiligt. Der hier gezeigte Schwerpunkt zur Automotive-Industrie wird von Volkswagen unterstützt. Auf der LogiMAT und auf der Euro ID 2010 findet wie in diesem Jahr das Tracking & Tracing Theatre statt. Interessierte Unternehmen, die sich an den Ständen oder am T&TT beteiligen wollen, wenden sich bitte an die AIM-Geschäftsstelle.
 
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